Wording: Wie Worte unsere Wahrnehmung verändern

Wording – was deine Worte über dich erzählenWirkung von Worten und bewusstes Wording im Mentaltraining

Manchmal sagt ein einziges Wort mehr über unsere innere Welt aus als ein ganzer Satz.

Wir sprechen jeden Tag.

Mit unserer Familie.
Mit Kolleginnen und Kollegen.
Mit Freunden.
Mit Menschen, denen wir begegnen.

Und wahrscheinlich führen wir die meisten Gespräche mit uns selbst.

Dabei achten wir meist darauf, was wir sagen.

Viel seltener hören wir bewusst hin, welche Worte wir dafür verwenden.

Genau dort wird es spannend.

Denn Worte transportieren weit mehr als Informationen.

Sie können Druck erzeugen.
Sie können Sicherheit vermitteln.
Sie können Zweifel verstärken.
Sie können Verbindlichkeit ausdrücken.
Sie können Möglichkeiten öffnen.
Sie können unsere Wahrnehmung einer Situation beeinflussen.

Und vieles davon geschieht jeden Tag vollkommen automatisch.

Die Wirkung von Worten beginnt oft unbewusst

Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens eine ganz persönliche Sprache.

Bestimmte Wörter und Formulierungen tauchen immer wieder auf.

Sie gehören irgendwann so selbstverständlich zu unserem Wortschatz, dass wir kaum noch auf sie achten.

„Ich muss …“

„Das ist schwierig.“

„Das geht bei mir immer so.“

„Ich kann das einfach nicht.“

„Ich weiß es eigentlich eh.“

„Irgendwie wird es schon gehen.“

Vielleicht kennst du die eine oder andere Formulierung.

Oder du verwendest ganz andere.

Entscheidend ist weniger das einzelne Wort an sich.

Spannend wird die Frage:

Was macht dieses Wort mit dir?

Welche Gedanken entstehen dabei?

Welche Gefühle?

Welche Haltung nimmst du dadurch gegenüber einer Situation ein?

Und wie wirkst du damit möglicherweise auf andere Menschen?

Manche Wörter begleiten uns seit Jahren

Sprache entsteht nicht jeden Morgen neu.

Unsere Wortwahl wurde geprägt durch Erfahrungen, Familie, Beruf, Beziehungen und all das, was wir im Laufe unseres Lebens erlebt haben.

Viele Formulierungen übernehmen wir irgendwann ganz selbstverständlich.

Und je öfter wir sie verwenden, desto vertrauter werden sie.

Manchmal beschreiben diese Worte eine Situation.

Manchmal erzählen sie gleichzeitig etwas darüber, wie wir diese Situation innerlich bewerten.

Genau das macht Wording für mich so interessant.

Denn Sprache kann eine Spur sein.

Eine Spur zu Gedanken.

Zu Überzeugungen.

Zu Gefühlen.

Und manchmal auch zu Zusammenhängen, die einem Menschen bisher gar nicht bewusst waren.

Ich höre auch auf die Worte hinter der Geschichte

Genau hier beginnt ein wichtiger Teil meiner Arbeit.

Ich bin Christian, Dein Zuhörer.

Wenn mir Menschen von ihrem Leben erzählen, höre ich aufmerksam zu.

Ich höre ihre Geschichte.

Ich nehme wahr, was sie beschäftigt.

Ich höre, wie sie Situationen beschreiben.

Und gleichzeitig achte ich sehr genau darauf, welche Wörter dabei immer wieder vorkommen.

Wie spricht jemand über sich selbst?

Wie beschreibt er andere Menschen?

Welche Worte verwendet er bei Entscheidungen?

Wie formuliert er Wünsche?

Wie spricht er über Konflikte?

Über Beziehungen?

Über seine berufliche Situation?

Über seine Zukunft?

Über Möglichkeiten?

Manchmal fällt mir mitten in einem Gespräch ein einziges Wort auf.

Für mein Gegenüber ist dieses Wort vollkommen selbstverständlich.

Es wurde vielleicht schon hunderte oder tausende Male verwendet.

Und gerade deshalb wird es selbst kaum noch wahrgenommen.

Für mich als Zuhörer kann genau dieses Wort interessant werden.

„Das sage ich wirklich oft …“

In meinen Trainings greife ich solche Formulierungen immer wieder auf.

Behutsam.

Ohne Bewertung.

Manchmal wiederhole ich einfach einen Satz oder ein Wort, das mein Gegenüber gerade verwendet hat.

Und dann entsteht Stille.

Ein kurzer Moment des Nachdenkens.

Und manchmal höre ich:

„Stimmt. Das sage ich wirklich oft.“

Ich mag diese Momente.

Denn plötzlich wird etwas bewusst, das wenige Sekunden zuvor noch vollkommen selbstverständlich war.

Und mit diesem Bewusstsein tauchen häufig neue Fragen auf.

Warum verwende ich gerade dieses Wort?

Was bedeutet es für mich?

Was empfinde ich dabei?

Warum beschreibe ich diese Situation immer wieder auf diese Weise?

Was sagt diese Formulierung über meine derzeitige Wahrnehmung aus?

Genau dort können sehr wertvolle Erkenntnisse entstehen.

Warum manche Situationen immer wieder ähnlich wirken

Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Themen zu mir.

Manche suchen Klarheit bei einer Entscheidung.

Andere spüren inneren Druck.

Manche erleben bestimmte Situationen immer wieder ähnlich.

Andere fragen sich, weshalb ein Thema sie emotional so stark beschäftigt.

Und manchmal entdecken wir während eines Gesprächs etwas Interessantes:

Die Sprache, mit der diese Situationen beschrieben werden, wiederholt sich ebenfalls.

Bestimmte Begriffe.

Bestimmte Bewertungen.

Bestimmte Formulierungen.

Das eigene Wording kann dadurch Hinweise darauf geben, wie ein Mensch eine Situation innerlich erlebt.

Und genau dieses Bewusstwerden kann viel verändern.

Plötzlich wird verständlicher, weshalb sich etwas so schwer anfühlt.

Weshalb Druck entsteht.

Weshalb eine Entscheidung immer wieder verschoben wird.

Weshalb Unsicherheit auftaucht.

Oder weshalb jemand das Gefühl hat, in einem bestimmten Bereich seines Lebens festzustecken.

Routinemäßig verwendete Wörter können viel bewirken

Besonders spannend finde ich Wörter, die wir routinemäßig verwenden.

Kleine Begriffe, die unscheinbar wirken und trotzdem einen ganzen Satz verändern können.

Einzelne Wörter können Selbstsicherheit vermitteln.

Andere Formulierungen können eine Aussage vorsichtiger oder unverbindlicher erscheinen lassen.

Manche Wörter erzeugen in uns Druck.

Andere verstärken das Gefühl, wenig Einfluss auf eine Situation zu haben.

Wieder andere öffnen gedanklich mehr Raum.

Dabei gibt es für mich keine einfache Liste nach dem Motto:

Dieses Wort ist gut und dieses Wort ist schlecht.

Dafür ist Sprache viel zu persönlich.

Ein Wort kann für zwei Menschen eine vollkommen unterschiedliche Bedeutung besitzen.

Deshalb interessiert mich immer der Mensch dahinter.

Seine Geschichte.

Seine Erfahrungen.

Seine Gefühle.

Und die Bedeutung, die er selbst mit seinen Worten verbindet.

Bewusstes Wording kann die Wahrnehmung verändern

Was ich in meiner Arbeit immer wieder beobachten darf:

Sobald Menschen ihre eigenen sprachlichen Muster erkennen, beginnen sie, sich selbst bewusster zuzuhören.

Plötzlich fällt ihnen im Alltag ein Satz auf.

Oder ein bestimmtes Wort.

Manche bleiben mitten in einer Aussage kurz stehen und denken:

„Interessant. Da ist es schon wieder.“

Genau das ist Bewusstsein.

Und aus diesem Bewusstsein heraus kann Veränderung entstehen.

Viele meiner Trainees beginnen im Laufe der Zeit ganz von selbst, bestimmte Formulierungen anders zu wählen.

Weil sie spüren, wie unterschiedlich Worte wirken können.

Auf die eigene Wahrnehmung.

Auf das eigene Gefühl.

Auf Entscheidungen.

Und natürlich auch auf andere Menschen.

Wenn sich Wahrnehmung verändert, kann Klarheit entstehen

Für mich ist das einer der wertvollsten Aspekte dieser Arbeit.

Denn häufig geht es am Ende gar nicht ausschließlich um Sprache.

Es geht um das, was durch Sprache sichtbar wird.

Gedanken.

Bewertungen.

Erwartungen.

Unsicherheiten.

Wünsche.

Grenzen.

Möglichkeiten.

Und manchmal entsteht dadurch etwas, wonach sich ein Mensch schon sehr lange gesehnt hat:

Klarheit.

Klarheit darüber, was gerade wirklich beschäftigt.

Klarheit darüber, weshalb eine Situation so empfunden wird.

Klarheit über die eigenen Gedanken und Gefühle.

Und manchmal auch Klarheit über den nächsten Schritt.

Vielleicht hörst du dir heute einmal selbst zu

Du kannst heute einmal beobachten, welche Wörter in deinem Alltag besonders häufig auftauchen.

Einfach wahrnehmen.

Ohne Analyse.

Ohne Bewertung.

Höre dir selbst ein wenig genauer zu.

Vielleicht fällt dir etwas auf.

Vielleicht entsteht eine Frage.

Vielleicht entdeckst du ein Wort, das du überraschend häufig verwendest.

Und vielleicht erkennst du auch, wie schwer es sein kann, die eigenen sprachlichen Muster selbst wahrzunehmen.

Das ist verständlich.

Wir hören uns schließlich schon unser ganzes Leben zu.

Viele unserer Formulierungen sind uns deshalb so vertraut geworden, dass wir sie kaum noch bewusst registrieren.

Ein aufmerksamer Zuhörer erlebt dieselben Worte zum ersten Mal.

Und hört dadurch manchmal etwas, über das wir selbst schon jahrelang hinweggehört haben.

Was erzählen deine Worte über dich?

Vielleicht gibt es gerade eine Situation in deinem Leben, bei der du dir mehr Klarheit wünschst.

Vielleicht tauchen bestimmte Gedanken oder Gefühle immer wieder auf.

Vielleicht möchtest du verstehen, weshalb dich ein Thema so sehr beschäftigt.

Oder du spürst einfach:

Da ist etwas, das ich gerne klarer sehen würde.

Dann kann es sehr spannend sein, gemeinsam genauer hinzuhören.

Auf deine Gedanken.

Auf deine Gefühle.

Auf deine Geschichte.

Und auch auf die Worte, mit denen du sie erzählst.

Denn manchmal beginnt Klarheit an einer Stelle, an der wir sie bisher gar nicht gesucht haben:

bei unseren eigenen Worten.

 

Möchtest du erfahren, was ich in deinen Worten höre?

Dann lade ich dich zu einem persönlichen Kennenlernen ein.

Erzähl mir, was dich gerade beschäftigt.

Ich höre dir zu.

Und vielleicht entdecken wir dabei bereits einen Gedanken, eine Formulierung oder einen Zusammenhang, der dir bisher verborgen geblieben ist.

→ Jetzt Kontakt aufnehmen und Kennenlerngespräch vereinbaren

Ich bin Christian, Dein Zuhörer.